
Wie bekomme ich den Emule mit FLI4L zum Laufen?
Diese
Frage wird immer wieder gestellt, darum habe ich mir die Mühe gemacht, dieses
HowTo zu verfassen. Ich selbst hatte Mühe, die ganzen Stolperfallen dabei zu
finden und zu beseitigen.
Emule, Edonkey und Gleichgesinnte sind Sicherheitsrisiken, die man im Grunde genommen eigentlich vermeiden sollte. Wenn man nun unbedingt glaubt einen Emule oder Edonkey haben zu müssen, so muss man aber auch mit dem Umstand leben, dass der Schutz des FLI4L nicht mehr 100%ig gegeben ist.
Ein Vorwort möchte ich noch loswerden: ich gebe hier nur Anweisungen, wie
man Emule und ggf. auch Edonkey nutzen kann mit FLI4L. Mir ist bewusst, dass mit
Emule nicht zu 100% legale Sachen gemacht werden. Darauf habe ich aber keinen
Einfluss.
Angenommen, ich erstelle eine Anleitung zum Bau eines Hammers, würde der Großteil der Leser sicherlich den Hammer nutzen, um völlig harmlos und legal einfach nur Nägel in die Wand zu hauen. Was kann ich aber dafür, wenn manche den Hammer nehmen, um damit auf einen Mitmenschen einzuschlagen?
Der Hammer ist nur ein Werkzeug, genau wie Emule nur ein Tool ist.
Es
kommt daher letztendlich immer auf die jeweilige Nutzung und Vernunft des
Menschen an.
Verteilt keine illegalen Sachen damit, es gibt genügend legale
Dinge, die man damit verbreiten kann.
Zuerst müssen wir sicherstellen, dass der HOST (meist ein Windows Rechner) korrekt in FLI4L
angegeben wurde.
Dafür kontrollieren wir folgende Zeilen in der base.txt.
DIE HOSTS
HOSTS_N='2'
HOST_1='192.168.0.1 fli4l'
HOST_2='192.168.0.2
windows 11:22:33:44:55:66'
DAS MASKIERTE NETZWERK
Der nächste Punkt ist das Maskierte Netzwerk
MASQ_NETWORK='192.168.0.0/16'
oder
MASQ_NETWORK='192.168.0.0/24'
Wichtig ist hier nur, dass das jeweilige Netzwerk maskiert ist. Auch hierzu
steht näheres in der Dokumentation von FLI4L.
Die internen, vorgegebenen MASQ_MODULE sind für Emule selbst nicht erforderlich.
DAS PORTFORWARDING
Nun richten wir das Portforwarding ein:
PORTFW_5='4661-4662 192.168.0.2 tcp'
PORTFW_6='4665 192.168.0.2
udp'
PORTFW_6='4665 192.168.0.2
udp'
PORTFW_7='4672 192.168.0.2
udp'
Frei nach dem Motto: wenn wir schon ein Loch in die Mauer schlagen, können wir auch zwei Löcher vertragen.
Der UDP Port ist in den neuen EMule Versionen frei einstellbar.Nur Port 4662? NEIN!
Noch ein Hinweis für diejenigen die behaupten, dass ein Forwarding des Port 4662 reichen würde. Ich bekomme definitiv Anfragen auf UDP 4665 und TCP 4661 bei mir herein. Wenn der Router diese Ports nicht an meinen EMule weiterleitet, kann die Anfrage auch nicht vom EMule beantwortet werden. Folglich muss irgendjemand, entweder du oder der Anfragende, darunter leiden.
2 EMule Clients hinter einem Router? JA!
Von einem User bekam ich den Tipp, dass es durch geschicktes Portforwarding
auch möglich sein soll zwei EMule-Client-Rechner mit hohen IPs versorgen zu
können. Dazu müssen dann andere Ports an die jeweilige andere IP
geforwardet werden.
Beispiel zusätzlich zu den oberen beiden
Forwardings:PORTFW_7='4671-4672 192.168.0.3 tcp'
PORTFW_8='4675 192.168.0.3
udp'
OPT_PORTFW='yes'
PORTFW_N='4'
PORTFW_1='4661 192.168.6.2:4661 tcp'
PORTFW_2='4662 192.168.6.2:4662 tcp'
PORTFW_3='4665 192.168.6.2:4665 udp'
PORTFW_4='4672 192.168.6.2:4672 udp'
FORWARD_DENY_PORT
Bei FORWARD_DENY_PORT dürfen natürlich die oben genannten Ports nicht blockiert werden.
FIREWALL_DENY_PORT
Auch bei FIREWALL_DENY_PORT dürfen die oben genannten Ports natürlich nicht
blockiert werden.
Die Variable FIREWALL_DENY_ICMP='yes' darf ohne Probleme
gesetzt sein, das stört den Emule meines Wissens nach nicht.
DNS_FORBIDDEN
Hier sollten keine Seiten oder Server liegen, die mit Edonkey oder Emule zu tun haben. Am Besten, man geht alle Einträge mal gezielt durch.
Ich kann nicht sagen was passieren würde, wenn ein EMule Server durch das DNS_FORBIDDEN gesperrt würde. Ob EMule den DNS-Namen benötigt oder die IP ausreicht ist mir nicht bekannt. Ob überhaupt eine Sperrung eines EMule Servers über die DNS_FORBIDDEN möglich wäre, kann ich deshalb noch nicht sagen. Wer möchte, kann sich darüber ja mal ein paar Gedanken machen.
Demgegenüber steht die Tatsache, dass es hunderte oder gar tausende EMule Server gibt. Da ist es nicht mehr so schlimm, wenn einer davon blockiert wurde.
So, das waren auch schon die Einstellungen von FLI4L. Nun kommen noch die
Einstellungen von Emule dran.
Nach dem Download des neuesten Emule (der wird zeitweise sehr oft durch eine
höhere Version erneuert) installieren wir ihn zuerst und editieren danach die
vorher leere Datei ADRESSES.DAT im Emule Verzeichnis wie folgt, damit diese
Zeile drin steht:
http://www.mrhussein.net/edonkey/serverliste/maurice/max/server.met
oder die:
http://ocbMaurice.dyns.net/pl/slist.pl?download/server-good.met
oder die:
http://ed2k.2x4u.de/dnp1fa/server.met
Nun findet der Emule hoffentlich auch schön viele Server.
Ich persönlich halte nicht viel von gigantisch großen Server-Dateien. Ein
paar Einträge darin reichen aus, da beim Connect sowieso eine ganze Latte neuer
Server mit übertragen wird.
Sollten alle diese oben genannte Server nicht mehr
erreichbar sein, tut es im Prinzip jeder andere Server auch, der eine server.met
Datei führt. Google wird bei der Suche gerne helfen.
Die Preferences stellen wir ein wie folgt:

Das Bild ist in der Farbtiefe reduziert, damit es nicht so viel Speicherplatz benötigt. Man kann auch mit nur 16 Farben alles erkennen, was nötig ist.
Die 4661 beim Clientport gilt nur für den ersten Rechner. Wenn es gewünscht wird, dass EMule auch auf dem zweiten Rechner mit einer hohen ID laufen kann, dann sollte hier beim zweiten PC der Port 4671 eingetragen werden, analog zum Portforwarding weiter oben. Andere berichten davon, daß der Clientport der höhere der beiden TCP Ports sei. Wenn dein EMule mit dem 4661 nicht so richtig in die Gänge kommt, stelle als Clientport mal testweise 4662 ein, während das Portforwarding am FLI4l gleich bleibt.
Der hohe Wert in der Spalte Max Connections wird u.U. von deinem Betriebssystem nicht unterstützt. Bei einer neueren Version des EMule soll dann automatisch eine Warnung kommen.
Dadurch, dass ich bei Download limit Upload- und Downloadrate auf 0 setze,
passt sie sich automatisch an.
Mit diesen Einstellungen kann man kurzzeitig
durchaus Downloads bis zum Anschlag bekommen, sofern die Community zur Zeit
gerade so viel Leistung hergibt.
Obwohl ich von einigen Leuten darauf hingewiesen wurde, bleibe ich bei meiner Meinung:
in die Spalte Upload Limit darf die 0 hineingeschrieben werden.
Bei verschiedenen Tests auf Systemen kam der Download zeitweilig bis zum Anschlag.
Neuere EMule scheinen da aber nicht sehr kulant darauf zu reagieren. Deshalb gilt die 0 bei den neuen EMules wohl nicht mehr. Wie mir gesagt wurde sollte der Upload bei neueren EMules auf etwa 10-14 kB beschränkt werden.
Bei neuen EMule sehen die Einstellungen in etwa aus wie folgt:

Reale Werte beim Download sind etwa 20 bis 30 kB/sec, wenn der Imonc dies anzeigt. Den
angezeigten Werten von EMule kann man nicht trauen; ich verlasse mich ausschließlich auf
die Angaben des Imonc.
Der erreichte Speed hängt natürlich maßgeblich von den anderen Quellen ab. Man kann nicht
schneller empfangen, als andere senden können!
Die Werte links davon, Download capacy und
Upload capacy sagen aus, was über diese Leitung möglich sein müsste. Dieser Wert
ist total unerheblich für den Download. Er dient lediglich dazu, einen
Anhaltspunkt für die Tabelle und Grafiken bei der Statistik zu bieten. Hier kann
man einstellen, was immer einen beliebt. Sinnvoll ist natürlich der echte Wert
der Leitung.
Andererseits kann es auch Sinn machen, die Leistung des EMule zu beschneiden, damit man noch Ressourcen frei hat für andere Tätigkeiten. Wenn man den EMule bei Download limit und Upload limit beschneidet, dann kann man natürlich auch die Werte bei Download capacy und Upload capacy verringern, damit man sieht, wie weit man an sein selbst gesetztes Limit ran kommt.
Nun sollte nach einem Neustart vom FLI4L und des Windows Client einem Saugvergnügen mit Emule nichts mehr im Wege stehen.
Viele Mitmenschen haben zusätzlich zum FLI4l noch eine Desktop Firewall
laufen. Ich persönlich bin bei Anfängern eigentlich dagegen, eine Firewall einzusetzen. Der fli4l reicht bei richtiger Konfiguration völlig aus.
Von Pseudo-Firewalls (ich nenne sie ZANF, Insider wissen auf was ich
anspiele...) rate ich ab und empfehle vernünftigere Firewall Lösungen, wie
beispielsweise die Tiny Firewall (als deren Freeware-Variante: "Kerio") oder Outpost.
Die Tiny Firewall gibt es an einigen Orten im Internet als laufzeitbeschränkte Testversion. Ältere Versionen der Tiny Firewall erfüllen ebenso ihren Zweck; es muss nicht die neueste sein!
Was machen wir mit der Firewall? Leider reicht es für die Desktop Firewall nicht aus, nur die oben genannten Ports und Protokolle freizuschalten. Da müssen noch mehr Sachen freigeschaltet werden. Am Beispiel von Tiny Firewall habe ich es hier mal verdeutlicht:

Die Regel Nummer 3 ist eigentlich enthalten in Regel Nummer 5. Wem die Regel Nummer 5 zu heikel ist, weil sie seiner Meinung nach zu viel erlaubt, der sollte sie deaktivieren, oder weglassen.
Dann ist ja immernoch Regel Nummer 3 da.
Allerdings reicht die Regel 3 bei weitem nicht aus, das weite Spektrum an Ports abzudecken, die von Emule benutzt werden. Ich habe testweise mal die Firewall im Kontrollmodus mitlaufen lassen, um festzustellen welche Ports hier alles angesprochen werden. Nach nur etwa 10 Minuten hatte ich schon eine ganze Reihe von lokalen Ports gefunden.
Als da gewesen sind: 80, 4551, 4565, 4580, 4589, 4662, 4663, 4668, 4670, 4797, 4838, 4865, 4868, 4946, 6662, 7022
Das Schlimme dabei ist, sie werden wahllos ohne jede Regel ausgesucht. So haben wir mit der Desktop Firewall keine andere Wahl, als Regel 5 zu nehmen, wenn wir den vollen Umfang von Emule nutzen wollen.
Für all diejenigen, denen diese 5 Einzel-Regeln zu mühselig sind, können es sich auch einfacher machen:
![]()
Wenn EMule richtig schön läuft, dann belegt er einen DSL Anschluss so ziemlich zu 90%. Dass dies unangenehm ist wird jeder merken der normal surfen will, während EMule kräftig aktiv ist.
Die Lösung dagegen bietet uns der Dienst QoS, welchen fli4l selbstverständlich auch bietet und unterstützt. Dafür besorgen wir uns das OPT_qos und installieren es, wie sonst auch.
In meinem Beispiel bin ich von folgender Situation ausgegangen:
OPT_QOS='yes'
QOS_INTERNET_DEV='ppp0'
QOS_INTERNET_BAND_DOWN='768kbit'
QOS_INTERNET_BAND_UP='128kbit'
QOS_INTERNET_DEFAULT_DOWN='0'
QOS_INTERNET_DEFAULT_UP='2'
QOS_LOCALNET_DEV='eth0'
QOS_LOCALNET_BAND='100Mbit'
QOS_CLASS_N='3'
QOS_CLASS_1_PARENT='0'
QOS_CLASS_1_MINBANDWIDTH='127kbit'
QOS_CLASS_1_MAXBANDWIDTH='128kbit'
QOS_CLASS_1_DIRECTION='up'
QOS_CLASS_1_PRIO='1'
QOS_CLASS_2_PARENT='0'
QOS_CLASS_2_MINBANDWIDTH='1kbit'
QOS_CLASS_2_MAXBANDWIDTH='128kbit'
QOS_CLASS_2_DIRECTION='up'
QOS_CLASS_2_PRIO='2'
QOS_CLASS_3_PARENT='0'
QOS_CLASS_3_MINBANDWIDTH='1kbit'
QOS_CLASS_3_MAXBANDWIDTH='90kbit'
QOS_CLASS_3_DIRECTION='up'
QOS_CLASS_3_PRIO='3'
QOS_FILTER_N='3'
QOS_FILTER_1_CLASS='1'
QOS_FILTER_1_IP='192.168.0.1' # Hier die IP mit der besten Priorität
QOS_FILTER_1_PORT=''
QOS_FILTER_1_TYPE=''
QOS_FILTER_1_OPTION=''
QOS_FILTER_2_CLASS='2'
QOS_FILTER_2_IP='192.168.0.2' # Hier die IP mit der zweitbesten Priorität
QOS_FILTER_2_PORT=''
QOS_FILTER_2_TYPE=''
QOS_FILTER_2_OPTION=''
QOS_FILTER_3_CLASS='3'
QOS_FILTER_3_IP='192.168.0.3' # Hier die IP mit der schlechtesten Priorität: emule
QOS_FILTER_3_PORT=''
QOS_FILTER_3_TYPE=''
QOS_FILTER_3_OPTION=''
Den Emule Upload Speed habe ich in Emule auf 10 kb/sec eingestellt. Da uns QoS nun 90 kbit zur Verfügung stellt, bleibt noch etwas Luft bis zur QoS Grenze für Bestätigungen und den Datei-Overhead.
Falls der EMule wider Erwarten keine hohe ID bekommt, ist der trivialste Tipp der schnellste: den Client und Router neu booten.
Wenn das nichts hilft, dann gehen wir mal systematisch vor und prüfen unser kleines Netzwerk.
Die Seite http://www.thedonkeynetwork.com/connection_test bietet einen Test an, um die Konfiguration online zu testen. Wenn sich hier heraus stellt, dass du keine HighID bekommen kannst und EMule dir auch keine HighID bietet, dann gehe vor wie folgt.
Öffne auf dem Client die Eingabeaufforderung (DOS-Box) und gib ein:ping localhost
Als Ergebnis müssten folgende Zeilen erscheinen:Ping windows.domain [127.0.0.1] mit 32 Bytes Daten:
Antwort von 127.0.0.1: Bytes=32 Zeit<10ms TTL=128
Antwort von 127.0.0.1: Bytes=32 Zeit<10ms TTL=128
Antwort von 127.0.0.1: Bytes=32 Zeit<10ms TTL=128
Antwort von 127.0.0.1: Bytes=32 Zeit<10ms TTL=128
Ping-Statistik für 127.0.0.1:
Pakete: Gesendet = 4, Empfangen = 4, Verloren = 0 (0% Verlust),
Ca. Zeitangaben in Millisek.:
Minimum = 0ms, Maximum = 0ms, Mittelwert = 0ms
Wichtig hierbei ist, dass keine Fehler angezeigt werden dürfen.
Die Zahl nach dem Wert
"Zeit" beträgt bei Windows 2000 den Wert "<10ms", während bei Windows XP hier "0ms"
stehen kann.
Danach pingen wir die IP Adresse unseres Clients an, wie sie in der base.txt bei dem Punkt HOST_2='192.168.0.2 windows' definiert wurde:ping -a 192.168.0.2
Als Ergebnis sollte das hier kommen:
Ping windows.domain [192.168.0.2] mit 32 Bytes Daten:
Antwort von 192.168.0.2: Bytes=32 Zeit<10ms TTL=128
Antwort von 192.168.0.2: Bytes=32 Zeit<10ms TTL=128
Antwort von 192.168.0.2: Bytes=32 Zeit<10ms TTL=128
Antwort von 192.168.0.2: Bytes=32 Zeit<10ms TTL=128
Ping-Statistik für 192.168.0.2:
Pakete: Gesendet = 4, Empfangen = 4, Verloren = 0 (0% Verlust),
Ca. Zeitangaben in Millisek.:
Minimum = 0ms, Maximum = 0ms, Mittelwert = 0ms
Nun pingen wir die IP von unserem Router, so wie sie in der base.txt bei dem Punkt HOST_1='192.168.0.1 fli4l' definiert wurde:ping -a 192.168.0.1
Als Ergebnis sollte das hier kommen:
Ping fli4l.domain [192.168.0.1] mit 32 Bytes Daten:
Antwort von 192.168.0.1: Bytes=32 Zeit<10ms TTL=128
Antwort von 192.168.0.1: Bytes=32 Zeit<10ms TTL=128
Antwort von 192.168.0.1: Bytes=32 Zeit<10ms TTL=128
Antwort von 192.168.0.1: Bytes=32 Zeit<10ms TTL=128
Ping-Statistik für 192.168.0.1:
Pakete: Gesendet = 4, Empfangen = 4, Verloren = 0 (0% Verlust),
Ca. Zeitangaben in Millisek.:
Minimum = 0ms, Maximum = 0ms, Mittelwert = 0ms
Nun pingen wir die Rechnernamen, so wie sie in der base.txt bei dem Punkt HOST_1='192.168.0.1 fli4l' definiert wurde:ping fli4l
Als Ergebnis sollte das hier kommen:
Ping fli4l.domain [192.168.0.1] mit 32 Bytes Daten:
Antwort von 192.168.0.1: Bytes=32 Zeit<10ms TTL=128
Antwort von 192.168.0.1: Bytes=32 Zeit<10ms TTL=128
Antwort von 192.168.0.1: Bytes=32 Zeit<10ms TTL=128
Antwort von 192.168.0.1: Bytes=32 Zeit<10ms TTL=128
Ping-Statistik für 192.168.0.1:
Pakete: Gesendet = 4, Empfangen = 4, Verloren = 0 (0% Verlust),
Ca. Zeitangaben in Millisek.:
Minimum = 0ms, Maximum = 0ms, Mittelwert = 0ms
Nun pingen wir die Rechnernamen, so wie sie in der base.txt bei dem Punkt HOST_2='192.168.0.2 windows' definiert wurde:ping windows
Als Ergebnis sollte das hier kommen:
Ping windows.domain [192.168.0.2] mit 32 Bytes Daten:
Antwort von 192.168.0.2: Bytes=32 Zeit<10ms TTL=128
Antwort von 192.168.0.2: Bytes=32 Zeit<10ms TTL=128
Antwort von 192.168.0.2: Bytes=32 Zeit<10ms TTL=128
Antwort von 192.168.0.2: Bytes=32 Zeit<10ms TTL=128
Ping-Statistik für 192.168.0.2:
Pakete: Gesendet = 4, Empfangen = 4, Verloren = 0 (0% Verlust),
Ca. Zeitangaben in Millisek.:
Minimum = 0ms, Maximum = 0ms, Mittelwert = 0ms
ping www.irgendwas-irgendwo.de
Als Ergebnis sollte dann so etwas ähnliches wie das hier kommen:
Ping irgendwohin.de [vvv.xxx.yyy.zzz] mit 32 Bytes Daten:
Antwort von vvv.xxx.yyy.zzz: Bytes=32 Zeit=131ms TTL=128
Antwort von vvv.xxx.yyy.zzz: Bytes=32 Zeit=330ms TTL=128
Antwort von vvv.xxx.yyy.zzz: Bytes=32 Zeit=321ms TTL=128
Antwort von vvv.xxx.yyy.zzz: Bytes=32 Zeit=300ms TTL=128
Ping-Statistik für vvv.xxx.yyy.zzz:
Pakete: Gesendet = 4, Empfangen = 4, Verloren = 0 (0% Verlust),
Ca. Zeitangaben in Millisek.:
Minimum = 131ms, Maximum = 330ms, Mittelwert = 270ms
ping -a vvv.xxx.yyy.zzz
Als Ergebnis sollte dann so etwas ähnliches wie das hier kommen:
Ping irgendwohin.de [vvv.xxx.yyy.zzz] mit 32 Bytes Daten:
Antwort von vvv.xxx.yyy.zzz: Bytes=32 Zeit=131ms TTL=128
Antwort von vvv.xxx.yyy.zzz: Bytes=32 Zeit=330ms TTL=128
Antwort von vvv.xxx.yyy.zzz: Bytes=32 Zeit=321ms TTL=128
Antwort von vvv.xxx.yyy.zzz: Bytes=32 Zeit=300ms TTL=128
Ping-Statistik für vvv.xxx.yyy.zzz:
Pakete: Gesendet = 4, Empfangen = 4, Verloren = 0 (0% Verlust),
Ca. Zeitangaben in Millisek.:
Minimum = 131ms, Maximum = 330ms, Mittelwert = 270ms
Wenn alle diese Tests erfolgreich waren, dann scheint deine Namensauflösung am Client und Router korrekt zu arbeiten. Wenn EMule nun immer noch nicht richtig arbeiten will, dann muss das Problem woanders liegen.
Eigene Tests und meine bisherigen Support-Erfahrungen lassen mich aber die Aussage treffen, dass LowIDs schätzungsweise zu 90% von fehlkonfigurierter Namensauflösung herkommen. Wenn dein EMule nur LowIDs liefert, teste sie mal wie eben gezeigt.
Danach teste mal genau die Einträge PORTFW_5='4661-4662 192.168.0.2 tcp' und PORTFW_6='4665 192.168.0.2 udp' auf ihre Richtigkeit. Denn dies machte aus meinen Erfahrungen weitere 8% aller Fehlerquellen aus.
Ein weiteres Prozent der Fehlerquellen setzt sich zusammen aus falsch aktivierter Firewall, defekten Netzwerkkarten, zu geringer FLI4l-Prozessor-Power und vollgelaufener RAM-Disk des FLI4l.
Der RAM an sich ist auch eine mögliche Fehlerquelle. Aus gegebenem Anlass will ich darauf hinweisen, dass der Router mit defektem RAM überlastet sein kann. Mein Duron 600 konnte selbst mit 128 MB SD-RAM PC100 keine ordentlichen Geschwindigkeiten für EMule mehr bereitstellen. Kurios fand ich, dass es früher ging.Das allerletzte Prozent aller möglichen Fehlerquellen ist dann aber bestimmt das Problem, das DU gerade hast. Denn wenn man alle bekannten Fehlerquellen ausschliessen kann, muss es eine unbekannte Fehlerquelle geben. In diesem Fall - und NUR in diesem Fall - kannst du gerne mit mir Kontakt aufnehmen, sodass wir den Fehler gemeinsam suchen können.
Ich werde KEINESFALLS mehr Router konfigurieren, auch wenn man mich noch so herzlich darum anfleht. Bitte habt Verständnis dafür, dass ich auch anderen Usern in meiner beschränkten Zeit Support geben möchte. Je länger ich mich mit DIR aufhalten muss, desto weniger Zeit bleibt übrig für die ANDEREN. Seid also bitte so fair und versucht selbst, das Problem einzugrenzen.
Dieses How-To ist momentan noch in der Erprobung. Ich konnte es bisher erst auf sehr wenigen Rechnern testen. Für Verbesserungen, Optimierungen, Fehlermeldungen, Kommentare o.ä. bin ich zu erreichen unter Email: hoescheler@t-online.de
Mein Dank geht an die Leser, die mir bei dem HowTo mit Tipps halfen, um es zu verbessern.
Zusätzlich zu den ungenannt bleibenden richtet sich mein Dank an:
Ferner geht mein Dank auch an die vielen Hilfen der FLI4L Fangemeinde und des FLI4L Teams, ohne die ich niemals einen ausgereiften Softwarerouter in vollem Funktionsumfang hätte aufsetzen können.
Žbye
Gebhard Höscheler,
April 2003
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