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Ja, es bedarf allerdings für die zufriedenstellende Funktion einiger weniger Änderungen.
Ed2k läuft auch so, aber man hat dann nur eine geringe ID (im ed2k-Client auf das "?" klicken, da steht sie dann links oben), d.h. Zahlen maximal im Tausenderbereich. Das heißt, daß man sich dann selbst nur mit solchen geringen IDs verbinden kann, was das Downloadvergnügen erheblich einschränkt. Will man eine hohe ID (so im 10stelligen Bereich), muß man ein Portforwarding aktivieren. Wenn Du nicht weißt, was Portforwarding ist, dann lies dazu die Doku Punkt 2.6.
Standardmäßig nutzt ed2k die Ports 4661, 4662 und 4665. Wirklich weitergeleitet werden muß auf den Rechner, der den ed2k-client laufen hat, aber nur 4662, um eine hohe ID zu erhalten. 4661 ist für den Serverbetrieb nötig (also nicht für den Client) und 4665 um die Nachrichtenfunktion zu nutzen. Wer das nicht braucht, sollte also nur 4662 weiterleiten - merke: je weniger Ports geöffnet werden, umso besser für die Sicherheit!
Ab der Fli4l-Version 2.0.1 kann das direkt in der Datei base.txt (Verzeichnis /config) aktiviert werden, konkret das OPT_PORTFW. Das folgende Beispiel geht davon aus, daß der Rechner im Netz, der den ed2k-Client am Laufen hat, die IP 192.168.6.1 hat:
OPT_PORTFW='yes' # install port forwarding tools/modules
PORTFW_N='1' # how many portforwardings to set up
PORTFW_1='4662 192.168.6.1:4662 tcp' # eDonkey tcp, connect to Client
Obiges Beispiel wäre die normalerweise ausreichende Konfiguration. Will man einen Server laufen lassen und dazu noch Nachrichten austauschen mit anderen Usern, dann müßte es so aussehen:
OPT_PORTFW='yes' # install port forwarding tools/modules
PORTFW_N='3' # how many portforwardings to set up
PORTFW_1='4661 192.168.6.1:4661 tcp' # eDonkey tcp, connect to Server
PORTFW_2='4662 192.168.6.1:4662 tcp' # eDonkey tcp, connect to Client
PORTFW_3='4665 192.168.6.1:4665 udp' # eDonkey udp, send messages to Server
Man kann statt des Eintrags in der base.txt auch die Datei portfw.sh (Verzeichnis /opt/etc) editieren (man muß sogar so vorgehen, wenn man Fli4l-Versionen <2.0.1 nutzt - wie wär's mit einem Update?) und folgendes eintragen:
/usr/sbin/ipmasqadm autofw -A -v -r tcp 4662 4662 -h $hiddenhost1
Überprüfe, ob das portfw aktiv ist (Syslog-Meldungen). Man muß sich auch in ed2k nach dem Reboot von fli4l und dem Online-Gehen neu mit einem Server verbinden, sonst bleibt die alte ID erhalten.
1. Möglichkeit: Du hast den Upload, also das, was andere von Dir laden, nicht beschränkt. Bei T-DSL (128/768) sollte der maximal 13 betragen ("Options" in ed2k -> "Max Upload Speed"), aber auch nicht weniger als 10, da sonst beim Download in ed2k nur das 4-fache des Uploads zur Verfügung steht und auch das ed2k-System darunter sehr leiden würde (Bandbreite!), also auch ihr! Ab 10 ist der Download unbeschränkt. Der Grund für die Beschränkung auf ca. 13 ist der, daß DSL einfach eine gewisse Bandbreite des Uploads braucht, um Daten mit der Gegenstelle (TCP-Ack-Pakete) auszutauschen. Wenn dieser Austausch nicht möglich ist, dann bricht der Download ein. Eine weitere Möglichkeit, den Upload zu begrenzen, ist etwas fortgeschrittener, und ich selber habe es nicht probiert, da es bei mir nicht nötig ist (sinnvoll aber z.B., wenn man Ed2k und etwa Kazaa zusammen laufen hat!). Der Hinweis stammt von Tobias Freitag. Es gibt unter Linux eine sogenannte Traffic Control-Funktion, sofern dies im Kernel einkompiliert ist. Ob das bei fli4l der Fall ist, weiß ich nicht. Man könnte dann in der Datei ppp/ip-up.local folgende Zeile eintragen:
/sbin/tc qdisc add dev ppp0 root tbf rate 120kbit latency 50ms burst 1500
Das reduziert die maximale Upload-Rate fuer ppp0 (756/128 kBit DSL) auf 120 kBit und laesst so noch genug Raum fuer die TCP-Ack-Pakete. Für weiteres hierzu siehe auch http://lartc.org/HOWTO//cvs/2.4routing/html/x1886.html.
2. Möglichkeit: Du nutzt Win98? Dann besorg Dir ein Programm zur Speicheroptimierung,
z.B. MemTurbo, Google ist Dein Freund. Ed2k führt zu einem Memory-leak,
der das System lahmlegen kann. Weiter sollte man mittels Tools die Netzwerkeinstellungen
optimieren (Registry-Tweak, siehe Foren/FAQ zu ed2k z.B.) und die Max Connections
in ed2k (in "Options") auf ca. 500 stellen. Um es Euch noch einfacher
zu machen, hier die Änderung, die an der Registry durchzuführen ist
(Quelle: http://www.edonkey2000.com/faq.html#registry)
- Vorsicht: geschieht wie alles auf eigene Gefahr! Wer an der Registry rummacht,
kann sich das ganze System zerschießen! - Der Schlüssel ist entweder
neu anzulegen/einzufügen oder bei Bestehen eben anzupassen. Dort die Zahl
für MaxConnections eintragen:
http://www.edonkey2000.com/faq.html#registry
- Das gilt NUR für Win98!
3. Möglichkeit: Deine Server-list ist nicht aktuell, bzw. zu lang. Halte sie kurz. Jeder Server da drin verbraucht Verbindungen. Lösche am besten alle, die weniger als 50000 Files haben, das hilft. Es kommen aber immer wieder neue dazu, also ständig beobachten.
Nein, nicht fli4l ist scheiße, sondern Win98 und Ed2k unter Win98. Gehe wie in VI. beschrieben vor, das sollte das Problem beheben, aber auch nur für eine Weile, siehe dort 3. Möglichkeit.
Nein, das geht nicht. Ein Port kann immer nur an eine IP geforwardet werden.
Wenn Du aber mehrere Clients mit ed2k laufen lassen willst, dann vergib an die
übrigen ed2k-clients einfach andere Ports, für die Du dann ein portfw
einrichtest. Gehe dazu in den ed2k-client und gib im unteren rechten Fenster
(dort, wo z.B. die Meldung "Connecting to [IP]" steht) den Befehl
"port [Portnummer]" ein, also z.B. "port 4672" (ohne "").
Es reicht, den Client-Port anzugeben. Der ist normalerweise 4662. Also dann
eben z.B. 4672 für den 2. Client, 4682 für den 3. usw. Mit "?"
bekommst Du eine Liste der möglichen Befehle, mit "vo" siehst
Du z.B. unter anderem den momentanen Port. Es muß
dann, damit die Änderung wirksam wird, der ed2k-client neu gestartet werden.
Ja, es gibt ein OPT dafür: http://www.bummel.de/fli4l/. Ich selber nutze es aber nicht. Es sind damit wieder (potentiell) einige neue Probleme verbunden, wozu ich aber keine Antworten liefern kann. Schaut bitte unbedingt ins Archiv von fli4l: http://www.fli4l.de/german/mailingl.htm
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