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Features von fli4l

  • Erstellen der Boot-Diskette unter Unix, Linux und Windows
  • Mehrere Verbindungsmöglichkeiten: in/out/callback, raw-ip/ppp, bundling
  • Least-Cost-Routing: automatische Auswahl des Providers
  • Anzeige/Berechnung von Verbindungszeiten und -kosten über Client

     

Optionale Programmpakete

  • Notfallsystem zur Fernwartung über ISDN, Telnet- und FTP-Dienst
  • LCD-Display: Anzeige von ISDN-DSL-Verbindungen und Übertragungsraten
  • PPP-Server/Router über serielle Schnittstelle

Erstellen der Boot-Diskette unter Unix, Linux und Windows

Die Boot-Diskette kann mit einem Befehl unter Unix, Linux und Windows erstellt werden.

  • Dabei werden auf die Diskette kopiert:
  • Linux-Kernel 2.2.19
  • Root-Filesystem für Ramdisk
  • Optionale Programmpakete im zip-Format
  • Konfiguration

Das Root-Filesystem enthält lediglich die Standard-Programme. Spezielle Programmpakete, wie z.B. Druckerserver, LCD-Anzeige, ISDN-Modem-Emulator und vieles mehr werden quasi als "Attachment" mit auf die Diskette geschrieben und beim fli4l-Boot on-the-fly ausgepackt. Auf diesem Wege ist es möglich, sich auch unter Windows eine spezielle fli4l-Version zusammenzustellen.

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Mehrere Verbindungsmöglichkeiten: in/out/callback, raw-ip/ppp, bundling

fli4l kann als Internet-Gateway oder auch zum verbinden von Intranets verwendet werden.

Dabei können folgende Konfigurationen beliebig kombiniert werden:

  • Einwahlrouter mit/ohne Rückkruf (Callback)
  • Auswahlrouter mit/ohne Rückruf (Callback)
  • PPP-Protokoll mit/ohne Passwort-/Clip-Authentifizierung
  • Raw-Ip mit/ohne Clip-Authentifizierung
  • Masquerading ein/aus
  • Firewall ein/aus

Mit dem Client Imonc für Windows-, Unix- und Linux-Rechner kann man außerdem einen zweiten Kanal zur Kanalbündelung hinzuschalten.

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Least-Cost-Routing: automatische Auswahl des Providers

In der fli4l-Konfigurationsdatei kann man durch Vorgabe von Verbindungszeiten und Kosten fli4l als LC-Router einsetzen. fli4l wählt dann je nach Wochentag und Uhrzeit den gewünschten Provider. Feiertage werden automatisch wie Sonntage behandelt.

Nicht immer ist es sinnvoll, den günstigsten Provider zu wählen. Ist z.B. das Abholen von Mail über das POP3-Protokoll vom Provider nur dann möglich, wenn man sich auch über diesen Provider einwählt, kann man im Client-Steuerprogramm imonc (für Windows, Unix, Linux) den Provider per Mausklick manuell wechseln.

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Anzeige/Berechnung von Verbindungszeiten und -kosten über Client

Der Client imonc fragt einige Informationen des fli4l-Routers über das LAN ab und bereitet sie in einem Anzeigefenster auf. Dazu gehören unter anderem:

Local/Remote Date

Client-Datum / fli4l-Datum und Uhrzeit

Status: Calling/Online/Offline
Name: Telefonnummer des Gegners oder Circuit-Name
Time: Online-Zeit
Charge-Time: Online-Zeit unter Berücksichtigung des Zeittaktes
Charge Berechnete Kosten

Die Daten werden alle 2 Sekunden aktualisiert. Auch kann imonc die Telefonnummer eines Anrufers anzeigen - sofern sie übertragen wurde.

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Notfallsystem zur Fernwartung über ISDN, Telnet- und FTP-Dienst

fli4l kann als Notfallsystem zur Fernwartung über ISDN konfiguriert werden. In diesem speziellen Fall werden unter anderem telnetd, ftpd und e2fsck installiert, damit man sich über ISDN anmelden, Dateien übertragen und auch ein ext2-Filesystem auf der Festplatte reparieren kann. Weil fli4l auch FAT- und VFAT-Dateisysteme mounten kann, ist somit sogar eine eingeschränkte Fernwartung von DOS- und Windows-Rechnern möglich.

Auf jeden Fall muss fli4l als Einwahlrouter konfiguriert und die Ports 21 und 23 müssen ausdrücklich freigegeben werden, um den Zugriff von aussen zu ermöglichen.

Möchte man zur Administration von fli4l die Dienste telnet und ftp vom LAN aus nutzen, sie jedoch als Zugriff von außen verbieten, ist dieses auch möglich. Zwei spezielle Konfigurationsvariablen in der Konfiguration regeln dies.

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LCD-Display: Anzeige von ISDN-Verbindungen und Übertragungsraten

Dieses Paket hat Jürgen Bauer jb@fli4l zusammengestellt.

Damit ist es möglich, ein LCD-Modul an den Parallelport des fli4l Rechners anzuschließen. Auf diesem Display werden Informationen wie Datum, Uhrzeit, die aktuellen Loadwerte und natürlich auch der ISDN-Durchsatz für Up- und Download in kb/s und ein Balken angegeben.

Möchte man das LCD-Paket einsetzen, sind in der Konfigurationsdatei folgende Parameter anzugeben:

  • Anzahl der Zeichen pro Zeile. Das Kernelmodul unterstützt momentan nur Werte von 16, 20, 32 und 40
  • Anzahl der Zeilen. Mögliche Werte: 1, 2 und 4
  • Die IO-Adresse des LPT-Ports

Eine Beschreibung, wie das LCD-Modul an den Rechner anzuschließen ist, ist im fli4l-Paket enthalten.

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PPP-Server/Router über serielle Schnittstelle

Ab Version 1.4 ist es möglich, einen weiteren PC über die serielle Schnittstelle anzubinden. Dieses kann zum Beispiel dann sinnvoll sein, wenn man ein Notebook, welches keine Netzwerkkarte hat, in das Netzwerk einbeziehen will.

Dabei können folgende Parameter in der Konfiguration eingestellt werden:

  • Serieller Port
  • Übertragungsrate
  • IP-Adresse fli4l/Client
  • Netzwerkadresse

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